Philosophie / Asset-Allokation
Die Asset-Allokation, d. h. die Anlageverteilung, ist der größte Performancefaktor in einem diversifizierten Portfolio. Die Investoren wählen Anlageklassen, die im Portfolio verschiedene Aufgaben haben. Ihre Risikobereitschaft entscheidet über die Anlageverteilung.
Die Kapitalmärkte bestehen aus vielen Gruppen von Wertpapieren, vor allem aus sowohl heimischen als auch internationalen Aktien und Anleihen. Eine Wertpapiergruppe mit gemeinsamen ökonomischen Hauptmerkmalen wird gemeinhin als Anlageklasse (asset class) bezeichnet. Die verschiedenen Anlageklassen haben jeweils ihre eigenen und von den anderen unterschiedenen durchschnittlichen Kursbewegungen. Die Anleger können davon profitieren, verschiedene Anlageklassen in einem strukturierten Portfolio zu kombinieren.

Zu einer vollen Palette von Anlageklassen gehören z.B. Neben- und Standardwerte, heimische und internationale Titel, Substanz- und Wachstumswerte („Value" und „Growth"), Papiere aus Schwellenländern und aus den sogenannten Industrienationen, Anleihen aus aller Welt und auch Immobilienwerte. Da die Anlageklassen in einem Portfolio verschiedene Rollen spielen, ist das Ganze, d. h. das Portfolio selbst, oft mehr wert als die Summe der Einzelteile. Die Investoren können auf diese Weise höhere Ertragsaussichten erreichen und Wertschwankungen verringern. Sie erreichen eine größere Konsistenz als mit einem weniger umfassenden Konzept.

Da jedoch kein Investor dem anderen gleicht, kann man nicht sagen, es gibt eine einzige „optimale" Portfoliozusammensetzung. Jeder Investor zeichnet sich durch seine individuelle Risikobereitschaft, Zielsetzung und Lebensumstände aus, und das beeinflusst die Gewichtung der Anlageklassen in einem Portfolio. Sie sollten Ihren Finanzberater oder Planverwalter zurate ziehen, um eine für Sie geeignete Portfoliozusammensetzung zu bestimmen. Allgemein gilt: Je größer der Anteil an Aktien im Portfolio - insbesondere an Nebenwerten und „Value"-Titeln - desto „aggressiver" der Anlagestil, desto größer das Risiko und daher auch die erwartete Rendite.
Ein strukturierter Ansatz zur Portfoliozusammensetzung
Hypothetische jährliche Portfoliorendite
Hypothetical Portfolio Annualized Returns
Jahresdaten in USD: 1988 bis 2010, monatlich neu abgeglichen.
MSCI-Daten-Copyright von MSCI 2010, alle Rechte vorbehalten. Value-Aktien weltweit: 1994 bis heute: Darstellung von Dimensional, auf Basis von Wertpapierdaten von Bloomberg. 1975-1993:Daten von Fama/French. Small-Cap-Aktien weltweit: 1994 bis heute: Darstellung von Dimensional, auf Basis von Wertpapierdaten von Bloomberg. Juli 1981 bis Dezember 1983: Der Dimensional US Small Cap Index und der Dimensional International Small Cap Index kombiniert mit der Gewichtung der StyleResearch-Small-Portfolios. 1970 bis Juni 1980: 50% Dimensional US Small Cap Index, 50% Dimensional International Small Cap Index.
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The unusually strong performance of large cap stocks in the late 1990s is put into perspective. Patterns in the historical returns represent the normal drift of a random walk.